Kraken – Verifizierung, App und Gebühren

Kraken – Verifizierung, App und Gebühren

logo der Kryptoexchange KrakenWenn man sich erfolgreich auf Kraken registriert hat, erscheint eine blaue Box die einen dazu auffordert seinen Account zu verifizieren. Dies ist dringend erforderlich, da sonst kein Handel und keine Einzahlung möglich ist. Es gibt außerdem drei unterschiedliche Verifizierungsarten.

Ist die Plattform seriös?

Kraken ist seit 2011 aktiv und eine der größten Börsen für Kryptowährungen. Die Einzahlungen und Abhebungen verlaufen einwandfrei, ein Betrug ist ausgeschlossen.

So funktioniert die Verifizierung

Wie schon erwähnt gibt es drei verschiedene Verifizierungsstufen:

Tier 1:

Bei dieser Stufe geht es um personenbezogene Daten. Hier muss der vollständige Name sowie das Geburtsdatum eingetragen werden. Die Handynummer muss ebenso angegeben werden, genau wie das Land, was wichtig für die nächsten Verifizierungsstufen ist.

Tier 2:

Hier müssen nur die Adressdaten eingegeben werden.

Tier 3:

Nun wird es etwas komplizierter. Zur Identitätsprüfung muss ein Ausweis, Reisepass oder Führerschein hochgeladen werden. Das Bild muss farbig sein, außerdem muss das Geburtsdatum sowie das Gültigkeitsdatum gut sichtbar sein. Beim Einreichen eines Ausweises bittet Kraken darum beide Seiten hochzuladen.

Als nächstes wird ein Dokument verlangt, welches die in Tier 2 angegebene Adresse bestätigt. Dies kann eine Stromrechnung, ein Kontoauszug, eine Internetrechnung usw. sein. Allerdings darf dieses Dokument nicht älter als 3 Monate sein.

Zuletzt wird noch ein Bild benötigt, welches den Inhaber des Accounts eindeutig identifiziert. Hierzu muss das Identitätsdokument sowie ein handgeschriebener Zettel mit der Aufschrift „only for trading digital currency on kraken.com“ in die Kamera gehalten werden. Sehr wichtig ist in diesem Fall das aktuelle Datum und die Unterschrift. Das Gesicht, der Ausweis, der Zettel, das Datum und die Unterschrift – alles muss sichtbar und gut lesbar sein.

Hat Kraken eine App?

Kraken besitzt seit 2014 eine eigene App, welche jedoch einige Mängel aufweist. Die App lässt keine schnellen Aufträge zum Marktpreis zu und ist in ihrem Menü stark eingeschränkt. Oft lassen sich manche Handelspaare gar nicht erst auswählen, was gerade in hektischen Situationen ein großer Nachteil ist.

Sind die Handelspaare erst mal gefunden, kann es sein dass die App den Auftrag trotzdem nicht ausführt – das ist nicht nur nervig sondern ebenso frustrierend. Aufgrund dessen kann ich nur die Desktop-Version empfehlen, da diese bei mir bisher zu keinen Problemen geführt hat.

Diese Gebühren fallen beim Handel an

Beim Kauf einer Währung fallen auf Kraken 0,26% Gebühren an, bei einem Verkauf 0,16%. Möchte man sich Bitcoin auszahlen lassen, zahlt man nur die standardmäßige Netzwerkgebühr. Die Börse selbst nimmt hierfür also kein Geld. Man beachte:

Die Gebühren bei Kraken sind gestaffelt, je größer das Handelsvolumen innerhalb der letzten 30 Tage war, desto niedriger die Gebühren. Die Angegebenen Gebühren sind für Personen interessant, dessen Handelsvolumen unter 50.000 US Dollar liegt. Hier lässt sich sagen, dass wesentlich geringere Gebühren anfallen als bei so manchem Konkurrenten (Bitcoin.de, coinbase, paymium).

Das Fazit zu Kraken

Kraken ist seit 2011 ein renommierter Anbieter für die größten Kryptowährungen. Die Börse überzeugt auf dem Rechner mit tollem Design und schnellen Transaktionen, kann aber als App nicht mit den Konkurrenten mithalten. Die mobile Version benötigt dringend eine Überarbeitung – den in der heutigen, digitalen Welt gilt immer noch der altbewährte Satz: Die Konkurrenz schläft nie.

Was jeder Kunde sich vor der Anmeldung bei einer jeden Exchange überlegen sollte, ist die Antwort auf die Frage danach, ob der Handel mit Kryptowährungen etwas für sich selbst ist. Kryptowährungen und das Spekulieren auf steigende (oder fallende Kurse) ist mit einem erheblichen Risiko verbunden. Zwar kann bei Kraken nur das Geld verloren werden, das auch in Kryptowährugen eingetauscht worden ist, allerdings besteht, zumindest in der Theorie, immer die Gefahr eines Komplettverlusts.

 

Juni 16, 2018
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