Author Archives Terra Jenkins

Ist der Hype um Kryptowährungen gerechtfertigt?

Dezentrale Zahlungswährungen werden umgangssprachlich auch Kryptowährungen genannt. Dabei handelt es sich um Währungen, wie Bitcoin oder Ether. Doch auch Litcoins, Dogecoins & Co werden via Mining ( das Teilen von Computerleistungen ) erwirtschaftet sowie durch Anmeldungen auf Paidmailern oder beim täglichen Klicken mit Captcha-Cods. Wobei letztere Möglichkeit nur geringe Peanuts an den wertvollen Kryptowährungen zu bieten haben, aber es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen oder?

Trotzdem ist die Frage erlaubt, ob der Hype um die Kryptowährungen überhaupt im Ermessen mit ihrer Wertigkeit ist und der Hype sich im Allgemeinen rechtfertigt? Wahrscheinlich, das kann schon angemerkt werden, liegt die Antwort irgendwo dazwischen. Denn es gibt für alles Befürworter oder Gegner.

Bitcoins – die wohl bisher erfolgreichste Kryptowährung

Bitcoins sind die bisher erfolgreichste Kryptowährung und sie gibt es schon seit mehreren Jahren. Einst war es kinderleicht durch das sogenannte Mining – dem Teilen von Computerleistung Bitcoinblöcke zu erwirtschaften, die irgendwann ( je nach Menge ) 1 Bitcoin ergeben. Doch die Zeiten sind längst vorbei und heute gibt es online Geldbörsen oder etliche kostenfreie Webseiten, wo täglich die Chance auf ein paar Satoshis & Co vorhanden ist, welches kleinere Unterwährungen von Bitcoins sind. Sozusagen wie beim Euro das Große und Cents das sogenannte Kleinvieh. Ein Bitcoin schwankt stets zwischen 300 Euro im Wert und das kann sich schon teilweise fürs „nichts tun“ sehen lassen.

Einige Sportwettenanbieter und Online-Casinos erlauben bereits die Ein- und Auszahlungen mit Bitcoins, manch ein Online-Shop das Shopping und sie werden bei eToro der sozial Trading Plattform ebenfalls gehandelt. Die Möglichkeiten mit Bitcoins sind nahezu unbegrenzt und natürlich gibt es auch viele Betrugsmaschinen. Der Terrorismus fällt hier häufig auf, welcher sich mit der anonymen Währung finanziert oder das Darknet. Den ganzen Leitfaden zum Thema Kryptowährungen hat Nachgefragt veröffentlicht.

Doch das kann auch mit anderen Kryptowährungen passieren oder mit echtem Geld – Bitcoins sind hier nur leider fälschlicherweise missbraucht worden.

Ether – eine aufstrebende Kryptowährung

Ether ist die Kurzform für Ethereum, eine weitere Kryptowährung. Bisher mag sie noch im Schatten der Bitcoins stehen, aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Denn ihr Wert im Gesamten konnte eine Anleger von 55 Millionen US Dollar bereits innerhalb eines Monats um 238 US Millionen Dollar reicher machen. Das kann natürlich auch nur ein kleiner Hype sein, der jedoch dazuführt, dass immer mehr Anleger sich der Kryptowährung widmen, um erfolgreich zu sein.

Derzeit scheint es somit zu sein, dass sich Ether mit Bitcoins bald den Rang teilen muss oder die direkten Konkurrenten mal abwechselnd den ersten Rang der Kryptowährungen behält. Das bleibt abzuwarten, aber aktuell genießt die neue Kryptowährung ebenfalls einen dicken Hype und es wird die Zeit zeigen, ob dieser Boom wie bei den Bitcoins stabil bleibt und nur wenigen Schwankungen unterliegt.

Kryptowährungen rufen Betrüger auf den Markt

Überall, wo es schnelles und dickes Geld geben kann, sind Betrüger nicht weit. Das wissen Bitcoin User natürlich nur allzu gut. Doch auch Ether, Litecoin oder Dogecoin User kennen das Problem, dass viele Betrüger und schwarze Schafe unterwegs sind. Viele kriminelle Machenschaften sollen mit Kryptowährungen finanziert werden, was wahrlich eine Schattenseite des dezentralem Währungssystem ist. Kryptowährungen sind durchaus mit einem bitteren Nachgeschmack versehen, aber das bedeutet nicht, dass ein Hype nicht gerechtfertigt ist. Auch viele Forex Broker sind schon auf den Hypeo aufgesprungen. Denn es gibt viele Forex Broker die Kryptowährungen akzeptieren.

Dieser ist vollkommen zu Recht da, weil der Erfolg in kurzer Zeit vieler Kryptowährungen kaum von der Hand zu weisen ist und Standhaft blieb, bis heute. Deswegen gehören sie in vielen Branchen wie Online-Glücksspiel und Shops zum guten Ton dazu, was vollkommen zu Recht einem Trend oder Boom entspricht.

100 verschiedene Kryptowährungen sind bisher bekannt

Bitcoins und Ether sind die derzeit wohl erfolgreichsten Kryptowährungen. Doch insgesamt gibt es ganze 100 Währungen und da muss man schon genauer schauen, welche erfolgreich sind und welche sich lohnen. Dogecoin sowie Litecoin sind ebenfalls vielen Bitcoin-Usern schon bekannt und im Netz auf etlichen Seiten zu finden. Diese genannten vier Währungen sind die wohl bekanntesten Kryptowährungen und die mit dem größten Hype, ob verdient oder nicht, da scheiden sich wirklich die Geister.

Wieso sollte es schlecht sein, für nichts tun teilweise gute Ausgangspositionen in den Kryptowährungen und dessen Besitz zu haben? Wer früh genug angegangen hat, kann gutes Geld gemacht haben. Das solche Kryptowährungen viele Betrüger auf den Plan rufen, das mag die Schattenseite des Prinzips der Anonymität sein, aber trotzdem sind Kryptowährung irgendwie doch zurecht gehyped. Vor allem das sogenannte Crypto Trading, was im Prinzip Bitcoin trading ist.

Ob ein Hype gerechtfertigt ist oder nicht, entscheiden eigentlich die User selber. All jene, die mit Bitcoins, Litecoins, Dogecoins oder Ether zufrieden sind, gute Gewinne erzielen und viel Geld erhalten – denen ist der Hype nur allzu gut gestellt. Da verwundert es nicht, wenn diese Nutzer auch zufrieden sind.

Experten mögen es kritisch aufgrund der vielen Betrugsmaschen mit u.a. Bitcoin sehen, aber ist das wirklich die Schuld der Kryptowährung? Wohl kaum, sondern eher der Anonymität und schwarze Schafe finden immer einen Weg, um aus gut gemeinten Themen etwas Negatives herauszuholen. Sicher ist, dass man den Hype durchaus nachvollziehen kann und dieser ein Grund ist, sich näher mit den Kryptowährungen zu beschäftigen, um womöglich selbst von diesen zu profitieren. Dagegen spricht derzeit nichts.

August 28, 2017
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Was passiert mit Aktien wenn der Euro zusammenbricht?

Im Vorfeld der Bundestagswahlen wird der Zusammenbruch des Euros nicht mehr ausschließlich hinter verschlossenen Türen diskutiert. EZB-Chef Mario Draghi beteuert, dass die Märkte darauf vertrauen, dass die europäische Gemeinschaftswährung ein sicheres und stabiles Zahlungsmittel bleibt.

Falls Sie einen Teil Ihrer Ersparnisse in Aktien investiert haben, fragen Sie sich bestimmt, was passiert mit Aktien, wenn der Euro zusammenbricht? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, und zwar nicht ausschließlich in den bekannten Krisenländern, sondern auch in Frankreich, Österreich und Deutschland.

Das Euro Crash-Szenario

Was passiert mit Aktien, wenn der Euro zusammenbricht? Bei den Regierungen, Geheimdiensten, Militär, Banken, Versicherungen und großen Konzernen liegen Pläne für den Fall, dass die Gemeinschaftswährung doch scheitert, bereits in den Schubladen – und zwar schon seit längerer Zeit. Normalbürger wie Sie wissen bis jetzt noch nichts davon. Worauf müssen Sie gefasst sein?

An den Finanzmärkten bricht Panik aus. Aktienkurse werden steil auf Talfahrt gehen. Viele Banken werden ebenfalls zusammenbrechen. Durch die Verknüpfung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenhänge kommt es in den Euro-Ländern zur Hyperinflation.

Dies alles wird ohne Vorwarnung und plötzlich passieren. Wenn es so weit ist, hat niemand mehr die Möglichkeit, seine Sachwerte oder Ersparnisse in Sicherheit zu bringen.

Wirtschaft und internationaler Handel brechen ein

Was passiert wenn der Euro "ausseinanderbricht"?

Was passiert wenn der Euro „ausseinanderbricht“?

In den folgenden 12 Monaten wird die Wirtschaft in Deutschland um 10 Prozent rückläufig sein. Der internationale Handel bricht zusammen. Die Preise für alltägliche Gebrauchsgegenstände, Medikamente, Kleidung und Lebensmittel steigen um ein Vielfaches. Autofahren ist wegen der hohen Benzinpreise für die meisten Bürger unbezahlbar. Aufgrund der durch die Inflation bedingten Konsumzurückhaltung sind die Produktionskapazitäten in den Unternehmen nicht ausgelastet.

Sehr viele Firmen gehen pleite und müssen schließen. Die Arbeitslosenzahl wird auf rund 10 Millionen steigen. Personen, die ihre Arbeit behalten, müssen mit drastischen Lohnkürzungen rechnen. Renten werden gekürzt, während die Sozialversicherungsbeiträge erhöht werden. Einlagen privater Rentenversicherungen werden zugunsten der gesetzlichen Rentenversicherung beschlagnahmt.

Hartz-IV-Empfänger erhalten plötzlich keine Leistungen mehr. Ebenfalls betroffen von den Kürzungen ist der Mittelstand. Dieser verarmt kontinuierlich. Straftaten nehmen zu. Medikamente sind für die meisten Menschen nicht mehr bezahlbar. Es kommt zu Massendemos, Aufständen, Unruhe. Ein Bürgerkrieg kann nicht ausgeschlossen werden.

Neue Währung als Ausweg?

Zur Währungsreform kommt es, wenn die Hyperinflation ihren Höhepunkt erreicht hat. Die neue Währung wird über Nacht eingeführt. Mit der Einführung der neuen Währung ist eine Enteignung der Bevölkerung verbunden. Was passiert mit Aktien, wenn der Euro zusammenbricht?

Die Währungsreform wird an den Börsen erneut ein kräftiges Beben verursachen. Besonders stark betroffen sind die Aktien der südeuropäischen Länder, die zu einer schwächeren Währung zurückkehren müssen. Auch wenn Sie europäische Bankaktien kaufen, müssen Sie mit kräftigen Kursverlusten rechnen. Langfristig können Sie davon ausgehen, dass zumindest die Aktien exportstarker Länder Südeuropas wieder an Wert gewinnen. S

olche Kandidaten sind beispielsweise der Automobilhersteller Fiat, das portugiesische Unternehmen Portucel und die spanische Firma Tecnicas Reunidas. Englische Aktien dagegen würden beim Zusammenbruch des Euros an Wert gewinnen.

Tipps für Anleger

Wenn der Euro zusammenbricht, scheiden die meisten Aktien als sichere Geldanlage aus. Aus diesem Grund sollten Sie maximal ein Drittel Ihrer Ersparnisse in Aktien investieren. Im Falle einer Waehrungsreform sind Ihre Ersparnisse am Besten in Immobilien angelegt. Experten empfehlen Ihnen, unsichere Aktien zu verkaufen und mit dem Erlös eine Immobilie zu finanzieren. Zusätzlich können Sie fuer einen Teil Ihrer Ersparnisse Edelmetalle (Silber, Gold, Platin) kaufen.

Falls Sie weiterhin Aktien behalten möchten, sollten Sie den folgenden Tipp berücksichtigen: Damit Ihre Aktien einen Euro Crash und die Währungsreformen unbeschadet überstehen, müssen Sie solide Aktien in Ihrem Depot haben.

Empfohlen werden können Ihnen stellvertretend an dieser Stelle Aktien der Unternehmen Unilever, Nestlé, Adidas und ABB. Auf keinen Fall sollten Sie Aktien in Ihrem Depot haben, von denen Sie keinen blassen Schimmer haben.

Juni 09, 2017
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Konto eröffnen trotz Schufa mit Dispo? Alle Gebühren und Infos im Vergleich

Bei einem kostenlosen Girokonto sollten für die Kontoführung, für die Abhebung von Bargeld und für die Herausgabe eine Kreditkarte keine Gebühren anfallen.

Die Zinsen für den Dispositions- und Überziehungskredit sollten möglichst gering sein. Mit genau diesen Dienstleistungen werben viele Banken, doch bei näherem Hinsehen sind die meisten Angebote für kostenfreie Girokonten mit Auflagen verbunden. Erfüllen Sie diese Auflagen nicht, fallen häufig Kosten in erheblicher Größenordnung an.

Ein Vergleich der Angebote hilft, ein kostenfreies Girokonto zu finden, das ohne Bedingungen auf Dauer kostenfrei bleibt. Wir alle kennen es, „Derzeit sind keine Verfügungen von ihrem Konto möglich.“

Kostenfreie Girokonten bei Filial- und Direktbanken

Auf den ersten Blick bieten die meisten Filial- und Direktbanken ein kostenfreies Girokonto an. Auf den zweiten Blick werden allerdings häufig Bedingungen gestellt. Gelingt es dem Kontoinhaber nicht, diese zu erfüllen, verlangt die Bank monatliche Kosten.

Als Anhaltspunkt kann gelten, dass durch und durch kostenlose Girokonten meist nur von den Direktbanken angeboten werden.

Da sie auf eine kostspielige Filialstruktur verzichten und da ihre Vertriebskanäle sehr preiswert sind, ist es für diese Banken leichter, ein kostenfreies Girokonto ohne Auflagen anzubieten.

Trotzdem müssen Sie auch bei den Direktbanken genau prüfen, dass keine Auflagen zu erfüllen sind, damit Ihr Girokonto wirklich kostenlos bleibt.

Im Girokontovergleich werden Sie diese Auflagen leicht identifizieren können.

Mindestgeldeingang und Umsatzvorgaben möglich

Zu den häufigsten Auflagen der Anbieter gehören monatliche Mindestgeldeingänge und Umsatzvorgaben.

Ganz häufig müssen Sie ein kostenfreies Girokonto als Gehaltskonto nutzen. An den monatlichen Gehaltseingang können Anforderungen gestellt werden.

Häufig muss der monatliche Geldeingang nämlich eine bestimmte Größenordnung ausmachen, damit das Konto kostenlos bleibt. Unterschreiten Sie diesen Geldeingang, fallen pro Monat Gebühren an. Gerade für junge Leute, für Rentner oder für Hausfrauen kann der geforderte Geldeingang pro Monat zu hoch liegen, diese Kunden können die Auflagen dann nicht zuverlässig und auf Dauer erfüllen und müssen mit Kontoführungs- und Transaktionskosten pro Monat rechnen.

Unsere Tabelle: Wieviel Geld kann man am Automaten abheben?

Wir haben eine Tabelle erstellt um zu zeigen: Wieviel Geld kann man am Automaten abheben bei der Commerzbank, Sparkasse, 1822direkt, Raiffeisenbank, Volksbank, Deutsche Bank, Comdirect, Postbank, Hypovereinsbank, Norisbank, Unicredit, Sparda Bank, Targobank und Santander Bank.

Bank Betrag Zeitraum
Commerzbank 1000€ Tageslimit
Sparkasse 500 – 1000€ Tageslimit
1822direkt 500€ Tageslimit
Raiffeisenbank, Volksbank 1000€ Tageslimit
Deutsche Bank 1000€ Tageslimit
Comdirect 1000€ Tageslimit
Postbank 1000€ Tageslimit
HypoVereinsbank 1000€ Tageslimit
Norisbank 5000€ Tageslimit
UniCredit 1000€ Tageslimit
Sparda Bank 1000€ Tageslimit
Targobank 1000€ Tageslimit
Santander Bank 1000€ Tageslimit

Für Auszubildende, Studenten und Schüler bieten einige Banken bessere Konditionen an, häufig wird hier auf einen Mindestgeldeingang pro Monat verzichtet.

Damit Ihr Girokonto dauerhaft kostenfrei bleibt, müssen Sie Umsatzvorgaben und Mindestgeldeingänge genau prüfen. Für viele Kontonutzer ist die Frage wichtig, kann ich mein Konto überziehen Sparkasse?

Hält Ihr Anbieter kein kostenfreies Konto ohne Auflagen vor, sollten Sie darüber nachdenken, ob eine Alternative in Frage kommt, denn die Kosten bei Nichtbeachtung der Bedingungen sind durchaus erheblich und summieren sich vor allem auf lange Sicht betrachtet ganz erheblich.

Kontokarten müssen nicht kostenpflichtig sein

Die Herausgabe der Kontokarte zur Abhebung von Bargeld am Automaten und zur bargeldlosen Bezahlung kann kostenlos sein. Gerade Banken mit einem bedingungslos kostenfreien Girokonto verlangen für die Ausgabe der Kontokarte und für die Abhebung von Bargeld am Automaten in den Filialen der eigenen Bankengruppe keine Gebühren.

Allerdings gibt es auch Banken, die die Bargeldabhebung nur bis zu einer bestimmten Summe oder bis zu einer begrenzten Anzahl pro Monat ohne Kosten anbieten.

Auch auf solche Konditionen müssen Sie gefallt sein, wenn Sie die Bedingungen für ein kostenloses Girokonto im Einzelnen prüfen.

Zinsen sind nicht zu umgehen

Sobald Sie für Ihr Girokonto einen Dispositions- oder Überziehungskredit einräumen, müssen Sie für die Inanspruchnahme Zinsen zahlen.

Das ist auch bei den Banken unvermeidbar, die ihr kostenloses Girokonto ohne Bedingungen zur Verfügung stellen. Als Anhaltspunkt für die Kaufentscheidung kann aber gelten, dass kostenlose Konten ohne Auflagen meist auch bei den Zinsen vergleichsweise günstig sind.

Das liegt daran, dass Banken mit bedingungslos kostenfreien Konten im Produktspektrum häufig konsequent auf ein effektives und schlankes Onlineprodukt ausgerichtet sind.

Die Kontoführung mit der Abwicklung des gesamten Zahlungsverkehrs erfolgt ausschließlich im Internet, ein teures Filialnetz für die persönliche Betreuung muss nicht aufgebaut werden.

Solche Banken sind aufgrund ihrer Kostenstruktur in der Lage, marktgerechte Zinsen für den Dispositions- und Überziehungskredit anzubieten.

Trotzdem müssen Sie wissen, dass gerade bei diesen beiden Krediten ein erhebliches Sparpotenzial besteht.

Die Zinsen schwanken je nach Anbieter zwischen den mittleren einstelligen Bereich und dem unteren zweistelligen Bereich. Somit machen sie vor allem bei dauerhafter Ausnutzung des Kreditrahmens eine erhebliche Größenordnung aus. Wenn Sie an den Zinsen richtig sparen wollen, sollten Sie darauf achten, den gesteckten Kreditrahmen auch bei günstigen Kreditkosten nicht ständig auszureizen.

So vermeiden Sie, dass Ihr kostenfreies Girokonto durch die Finanzierungskosten noch unnötig teuer wird.

Augen auf bei den Kreditkartenkonditionen

Eine besondere Bedeutung kommt den Bedingungen für die Kreditkarte zu, Sie sind natürlich nur interessant, wenn Sie sich für die Ausstellung einer Karte zur bargeldlosen Bezahlung und zur Bargeldversorgung entscheiden. Viele Banken verlangen einen Mindestumsatz im Jahr, damit Ihre Kreditkarte kostenfrei bleibt.

Ist dieser Umsatz nicht gegeben, fällt eine Gebühr an. Ebenso unterstützen viele Anbieter die Herausgabe einer kostenfreien Karte im ersten Jahr, doch nach dem Ablauf des ersten Vertragsjahres wird die Karte gebührenpflichtig. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sehr genau darauf achten, wie die Kosten für die Kreditkarte gestaltet sind und ob eine kostenlose Kreditkarte an irgendwelche Bedingungen geknüpft ist.

Sonst entstehen unerwartete Kosten, die aus Ihrem vordergründig kostenlosen Girokonto schnell ein kostenpflichtiges Angebot machen.

Ein Testsieger als solide Empfehlung

Auf der Suche nach einem bedingungslos kostenfreien Girokonto können aktuelle Testergebnisse eine große Rolle spielen. Stiftung Warentest, Ökotest und andere Verbraucherschutzinstitutionen führen in regelmäßigen Abständen Marktbeobachtungen durch. Im Test werden dann die Angebote für kostenfreie Girokonten am Markt betrachtet, insbesondere werden die Konditionen geprüft, die an ein solches Angebot geknüpft sind.

Wenn Sie sich für einen der Testsieger entscheiden, sollten die Chancen gut stehen, dass dieser Anbieter wirklich keinerlei Bedingungen an sein kostenloses Girokonto stellt. Unangenehme Überraschungen durch verdeckte Kosten und unerwartete Gebühren lassen sich so von Anfang an vermeiden.

Nicht jedes gebührenfreie Konto ist kostenfrei

Das Angebot an kostenlosen Girokonten ist äußerst vielfältig. Als Bankkunde müssen Sie allerdings auf Auflagen der Banken gefasst sein, denn nur wenige Anbieter stellen ihr Girokonto ganz ohne Auflagen kostenfrei zur Verfügung.

Weitaus häufiger müssen Sie mit Konditionen wie Mindestgeldeingängen oder Umsatzvorgaben rechnen, die Sie Monat für Monat zu erfüllen haben. Gelingt es Ihnen nicht, diese Voraussetzungen einzuhalten, zieht die Bank jeden Monat eine erhebliche Kontoführungsgebühr von Ihrem Konto ab.

Auch die Herausgabe einer Kreditkarte kann mit solchen verdeckten Gebühren verbunden sein. Letztlich bleibt Ihnen auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto nur übrig, die Vertragskonditionen genau zu prüfen und zu vergleichen, um am Ende das Konto zu finden, das wirklich auf Dauer kostengünstig für Sie bleibt.

Da kostenpflichtige Girokonten pro Monat aber nicht selten mit einer Gebühr von rund zehn Euro zu Buche schlagen und da zu diesen Kosten noch die Zinsen hinzukommen, lohnt sich ein Vergleich der Konditionen meist in jedem Fall.

Durch einen genauen Blick auf die Bedingungen stellen Sie sicher, dass Ihr Girokonto tatsächlich bedingungslos gebührenfrei bleibt und dass auch keine verdeckten Kosten anfallen, sofern Sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllt haben.

Das Testurteil aus einem aktuellen Verbrauchertest kann helfen, die besten Anbieter zu identifizieren, die ein kostenfreies Girokonto wirklich ohne Auflagen garantieren.

April 20, 2017
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